Das letzte Mal… Ranzen mit Tiger tragen

Am Donnerstag durfte der Tigerranzen das letzte Mal auf dem Rücken unseres Sohnes in die Schule getragen werden.

Der Hintergrund: Wer selbst schon Kids in die weiterführende Schule begleitet hat, weiß: Es gibt keinen größeren Wunsch für die neue Schule, als den Grundschulranzen gegen was Cooleres zu tauschen.
Ich wollte damals zum Schulwechsel (in Niedersachsen übrigens erst nach der 6. Klasse. somit bekam ich in der 6. Klasse eine zum Geburtstag) UNBEDINGT eine Schultasche, die man mit einem Griff oder UNTER DEM ARM trägt. Sozusagen ne große „Clutch“ 😉 Die sah übrigens ungefähr so aus.

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Vorteil: Sie war „erwachsen“. Sie ließ sich mit einem langen Riemen auf der Schulter tragen. Sie konnte wie schon erwähnt, mit einer Hand unter dem Unterarm lässig gehalten werden.
Nachteil: Sie war schwabbelig und wenig stabil (unter dem Unterarm z.B.). Sie war bei Regen leicht durchnässt. Sie rutschte vom Gepäckträger. Sie ließ sich nicht mit zwei Riemen auf dem Rücken tragen. Aber diesen Nachteil empfand ich als 12jährige nicht als solchen sondern es war ein Must!

Zurück zum Söhnchen. Er wünschte sich nun auch eine neue Tasche. Die bekommt er dann auch nach den Ferien. Wir überlegten aber schon vorher, was wir mit dem alten Ranzen machen könnten. Würde der Bruder diesen ehemals teuren Ranzen auftragen? Ist das fair? Eigentlich steht jedem Erstklässler doch ein toller neuer Ranzen zu. Andererseits ich bin ja immer für Upcycling , daher wäre die Idee des Wiederverwertens eigentlich auch toll.
Uns wurde die Entscheidung bald abgenommen. Denn es flatterte ein Brief von der Grundschule ins Haus. Wir erfuhren, dass alte Ranzen eingesammelt werden sollen, um diese an bedürftige Kinder weiterzugeben. Eine tolle Idee fanden wir.
Das Projekt wurde organisiert in unserer Schule vom Elternrat.

Also stiefelte T am Donnerstag das letzte Mal mit seinem Tiger-Ranzen zur Schule. Zurück kam er mit seinen Büchern in der Tüte. Diese werden nun bis zum nächsten Mittwoch noch provisorisch in einem Rucksack getragen. Und der Scout geht gute Hände. Immerhin ist er noch top in Schuss.

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Ein Bild von der Einschulung mit dem neuen Rucksack im August bekommt ihr natürlich erst, wenn Söhnchen in die fünfte Klasse eingeschult wurde. Zur Erinnerung dürft ihr hier noch einmal das Bild von vor vier Jahren sehen. *schwelg*

Munteres Musikraten mit Bela

Welches Lied verbirgt sich hinter dieser kritischen Anmerkung:

„Von Rotwein kriegt man doch keine blauen Lippen! Der ist doch rot!!“

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Die Auflösung steht im neuesten Artikel.

Richtig geraten haben Omi R. Und Opi H. Sehr treue LeserInnen :-*

Einschulung light

Am Mittwoch war es soweit: Die Einschulung in der Vorschule stand auf dem Programm.
Wir wollten den Tag zwar als einen besonderen ansehen, aber dennoch ohne Schultüte, ohne Einladungen, fast keine Geschenke (Omas, Opas und Onkel ausgenommen ;-))
Die Feier in der Schule war schon sehr „echt“. Alle Vorschüler wurden auf die Bühne der großen Schulaula gerufen, es gab drei tolle Darbietungen der Zweitklässler. Vor allem die Großeltern der anderen Kids waren höchstmöglich aufgestylt. Mir graut schon vor nächstem Jahr o.O

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Arabian Nights

Samstag war Oma&Opa Übernachtung angesagt und wenn ihr euch fragt, warum, wird eure Frage mit einem Foto beantwortet:

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12 von 12 im April

Dieser 12. ist ein Arbeitstag.
Wenn dies kein Familienblog wäre, hätte ich mich für noch mehr Motive und Eindrücke vom Arbeitsplatz entschieden. In letzter Zeit herrscht im Schulleben (in HH?) generell keine gute Stimmung und es wäre sicherlich für viele interessant, was einen so unzufrieden und KollegInnen sogar krank macht.
Aber wie schon erwähnt: ich hab mich für einen Querschnitt an Eindrücken des Tages entschieden und gegen Fotos vom überfüllten LEhrerzimmer, vom kaputten Kopierer (einer von freien für 120 KollegInnen), gegen ein Foto vom Vertretungsplan und Mitteilungsbuch, gegen … Ach, vieles wäre mitteilenswert – aber vielleicht mal an anderer Stelle 🙂

Jippieh: endlich wieder die Regenjacke mit Gutelaunemuster, die bei den Temperaturen wieder tragbar ist!

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Komme mal wieder zu spät für nen Parkplatz am Arbeitsplatz. *grmp

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Im Klassenraum wird aber gelächelt

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…und gebaut

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Wahlpflichtkurse stehen fest. Ratet doch mal, welche zwei ich anbieten werde nächstes Schuljahr
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Vorbildlich mein Tafeldienst, oder?

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Feierabend till Monday

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Zuhause wartet der Sohn, der heute nicht im Hort isst und ein Paket aus Berlin – mit meinem Kostüm für die Party am Samstag

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Alte Kinderwagenfotos rausgesucht und beim Mamikreisel hochgeladen. Nun wird er endlich verkauft!

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Abholzeit im Kindergarten

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Supermom gespielt

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Söhnchen wünscht sich Saft. Kriegt er!

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Abschluss der Woche: Wii im Pädagoginnenhaushalt
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Wenn ihr noch mehr 12 von 12 sehen wollt, guckt doch mal bei Caro in die Sammlung!

Ich leide

Ich leide wirklich und zwar immer, wenn ich bei irgendeinem Turnier von T dabei bin.

Nun ist neben Fußball auch noch Leichtathletik dazugekommen.

Ich weiß, dass es keine Mutter-Sohn-Sache ist. Das weiß ich, weil ich ähnlich leide, wenn meine Schülerinnen und Schüler wettbewerbsmäßig unterwegs sind und ich live dabei bin.

Ich bin ja normalerweise nicht übermäßig ehrgeizig – im Gegenteil. Aber scheinbar bin ich es bei meiner Brut. Obwohl.. Ehrgeiz ist es nicht. Es ist sowas wie Hoffnung auf das Gefühl, was die „Kleinen“ haben könnten, wenn sie Erfolge feiern würden. Ich würd es ihnen einfach so gönnen.

Was mich quält: Ich kann nicht eingreifen, ich kann nichts beeinflussen ( klar, ich kann anfeuern, aber Söhnchen hasst es). Ich kann nur tatenlos zusehen, wenn sie sich zur Seite drängen lassen / übern Haufen rennen lassen / sich fast teilnahmslos an den Rand des Geschehens stellen.

Letzten Sonntag die erste Leichtathletik-Turnier-Erfahrung: Die Halle riecht nach Linoleum, und der Pawlowsche Reflex beginnt einzusetzen:
Was, wenn die anderen unlautere Mittel nutzen (in diesem Fall: sich schonmal selbstständig aufwärmen)? Was, wenn die anderen Mütter das Kind ernährungstechnisch besser abgefüttert haben (ohne Schoki im Müsli)? Was, wenn die anderen Kinder tatsächlich ehrgeiziger und verbissener den Wettkampf angehen?

T ist übrigens nicht Letzter in seiner Altersklasse geworden, stand aber auch nicht auf dem Treppchen. Was ist mein Fazit? Ich muss einfach viiiiel cooler werden. 🙂
Und wenn es ganz hart auf hart kommt, werden wir dem Kind DOCH vernünftige Schuhe für die Halle kaufen.
Seid ihr zufrieden mit mir? 🙂

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Schuldig bin ich..

… meiner Familie noch die schönen Eindrücke von Söhnchens großem Tag:

Um 11.30 Uhr ging es entspannt los in Richtung Schule. Der Wind blies und glücklicherweise verscheuchte er angekündigte Wolken.

Die Klasse 1a wurde um 12 Uhr eingeschult. 20 Kinder, eine überschaubare „Menge“. Die Paten aus der 3.Klasse boten Hilfestellung auf der Bühne.

Wir mussten ein bisschen in der Cafeteria warten und so ging unser Erstklässler das erste Mal mit seinen Lehrerinnen Frau <3hoff und Frau Huget und Frau Thiede (dank Integrationsklasse dreifache Besetzung ;-))und den anderen Kindern in den Klassenraum.

Hinterher gabs noch ein Mini-Shooting auf dem Schulhof von unserem Hof-Fotografen Jansen und dann gingen wir bei Sonnenschein zum Burger-Pommes-Essen ins Louisiana, Schulanfängers 1. Wahl.

Die restlichen Fotos gibts per Diashow 😉

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